Vielleicht stellt die Physik seit über hundert Jahren die falsche Frage.

Statt zu fragen, was unabhängig vom Beobachter „wirklich“ existiert, zeigen quantenphysikalische Experimente womöglich etwas anderes: dass Beobachtung nicht außerhalb der Realität steht, sondern Teil von ihr ist. Dann wäre Wirklichkeit keine feste, objektive Welt, die wir nur entdecken, sondern etwas, das erst im Zusammenspiel von Beobachter und Beobachtetem entsteht. Das sogenannte Messproblem wäre damit kein Fehler der Physik, sondern ein Hinweis darauf, dass Realität weniger aus isolierten Dingen besteht als aus Beziehungen und Prozessen.

Ich bin Journalistin und beschäftige mich seit Jahren mit grundlegenden Fragen von Wahrnehmung, Realität und Erkenntnis. 

Uta Baranovskyy

vielleicht bald
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